Jahresbericht
Riegenbericht der Frauenriege 2011
Frisch, fromm, fröhlich, frei, das Motto von Turnvater Jahn begleitete unser Vereinsjahr 2011. In den Trainingsstunden aber auch an den Turnieren.
Das erste fand am 15. Mai in St. Gallen statt. Dazu gilt: Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren (Bertold Brecht). Andrea, Christa, Cornelia, Daniela, Katrin, Luzia und Sandra kämpften und gingen als zweite Sieger aus der Halle. Aehnlich oder sogar besser erging es uns an weiteren Turnieren in Frümsen, Engelburg und Waldkirch.
Wer rastet, der rostet, unbekannter Autor. Nach diesem Motto bereiten die vier Leiterinnen der FR 2, Renée, Margrit, Rosmarie und Hildegard ihre Turnstunden vor. Nebst der Beweglichkeit des Körpers wird der Beweglichkeit der Lachmuskulatur eine gewichtige Rolle zuteil.
Für den *flingschten Innerrhoder* passt der Spruch: Teilnehmen ist wichtiger als siegen (Pierre, Baron de Coubertin). In der Küche und am Kiosk lief alles reibungslos. Dank guter Organisation und Top-Leuten. Selbst Cécile im Hotdog-Stress war souverän!
Ende Juni fand das alljährliche Schinkengipfeliessen in der Linde statt. Beim Sport soll es auch durch den Magen gehen, nicht nur die Liebe ( Monika ). In feuchtfröhlicher Runde genossen wir Pikantes und Süsses!
Keine Stunde im Leben, die man im Sport verbringt, ist verloren (Sir Winston Churchill); sagten sich ein paar von den älteren Turnerinnen und reisten Anfang Juli nach Lausanne an die Gymnaestrada. Als begeistertes Publikum genossen sie einige Vorführungen. Anschliessend verbrachten sie einen Tag in Bern; wo sie die Stadt unsicher machten. Der Diebstahl von Lisbeth Langenegger`s Bauchtasche war der Tiefpunkt des Wochenendes.
Während den Sommerferien war mehrmals Beachen im Schwimmbad angesagt. Ganz klar: Je edler die Sportart, umso weniger Publikum hat sie (Sigmund Graff). Nur nebenbei, wir hatten gar kein Publikum.
Endlich, nach den Ferien konnte die neue Halle eingeturnt werden. Wir hatten die Einladung der Männerriege zu einem Volleyball-Freundschaftsmatch angenommen. Mit Weisswein und Chips stiessen wir auf einen erfolgreichen Start an. Trotz des Versuchs, die Frauen mit Wein zu schwächen, hatten die Männer kein leichtes Spiel. Respekt wurde sich jedoch gegenseitig gezollt. Es war eine spannende und anspruchsvolle Erfahrung. Da bei den Männern derzeit einige verletzt sind, konnte noch keine Wiederholung stattfinden. Eben: Sport = Eine völkerverbindende Sache. Vor allem die Ärzte haben viel zu verbinden (Herbert Rosendorfer).
Der Fototermin am 20. August übertraf bei weitem die Erwartungen. Bei sonnigem Wetter strahlte eine riesige Turnerschar in die Kamera. Glaube an das Unmögliche und das Unmögliche wird wahr (Ralph Krüger).
Unser diesjähriger Ausflug führte nach Konstanz ins Landesmuseum, wo wir gekleidet, gekocht und anständiger gegessen haben, als die Römer. Nach dem Motto: Lachen ist die gesündeste Turnübung der Welt, denn nirgends werden so viele Muskeln auf so angenehme Art bewegt wie beim Lachen (George Conley). Gewohnterweise regnete es, doch die Frauen waren hart im Nehmen und trotzten dem Regen. Bis spät in den Abend hinein plauderten, erzählten und rissen sie Witze.
Veni, vidi, vici (Julius Caesar). So kann ich die Siegesserie in der Meisterschaft treffend beschreiben. Die durchdachten Trainings durch die Leiterinnen Cornelia, Katrin und Sandra zeigen ihre volle Wirkung. Kein einziger Satz ging bis jetzt verloren. Die Leistung ist konstant topp! Wir sehen uns an den Aufstiegsspielen Mitte März.
No sports! (Sir Winston Churchill ). Dies galt für den Chlausabend. Unter fachkundiger Anleitung von Ursula Fässler konnte jede Turnerin ein Chlausebickli bemalen. Nüssli, Mandarinli und Schöggeli waren die Belohnung nach der anstrengenden Betätigung. Stolz gingen die Malerinnen mit ihren Bickli`s nach Hause.
Gesundheit bekommt man nicht im Handel – sondern durch den Lebenswandel (Sebastian Kneipp). Diesen Wahlspruch haben sich die Aerobic-Frauen und die Badminton-Gruppe zu Herzen genommen. Es wird jede Woche fleissig trainiert, jedoch wird auf nächtliche Touren und Alkohol fast gänzlich verzichtet - sehr seriös.
Und zum Schluss: Die schwierigste Turnübung ist immer noch, sich selbst auf den Arm zu nehmen.
(Werner Finck). Deshalb:
Wichtig war und ist mir, dies möchte ich betonen, bei jedem dieser Zitate, den Urheber anzugeben. Es wäre mir peinlich durch Vergessen oder Nichtangeben der Urheber, meine Arbeit und meine Stellung hier aufgeben zu müssen. So wie ein weitbekannter Schreiberling!
Die Obmännin
Monika Stark